Eine durchgängige Kette von der registrierten Leistung bis zum Batterieerlös: Erzeugung, Last, Residuallast, Flexibilitätsgrenzen. Bis auf Gemeindeebene für Deutschland und Polen, mit IRR und Amortisationszeit in jedem Ergebnis.

Energy Workbench ist die Analyse-Engine hinter unseren eigenen Projekten: dieselben Daten und Modelle, mit denen unsere Analysten täglich arbeiten. Was Sie auf der Plattform sehen, läuft auf genau dieser Engine, mit echten Daten. die quantitative Engine hinter unseren eigenen Projekten – dieselben Daten und Modelle, die unsere Analysten täglich nutzen. Was Sie auf der Plattform sehen, ist eine Live-Vorschau dessen, was diese Engine leisten kann.

Alles beginnt auf der Karte. Der Bereich „Explore" verbindet jedes Modul mit einer interaktiven Karte von Deutschland und Polen. Im Bild der Layer „Load": ein Klick auf eine Region schlüsselt deren Nachfrage auf.

Schwierig ist nicht die Karte. Schwierig ist es, die Analyse darunter belastbar zu machen. Das MaStR oder das URE-Register liefert die installierte Leistung, doch der Weg von dort zu einem stündlichen Erzeugungsprofil führt über ein wetterbasiertes Modell. Nationale Statistiken liefern die Nachfrage auf Landesebene, ihre Verortung auf der Karte erfordert eine räumliche und sektorale Aufteilung. Die Grenzen flexibler Netzanschlüsse ergeben sich aus der regionalen Residuallast. Und ein Erlösvergleich taugt immer nur so viel wie die Fahrweise, die ihm zugrunde liegt.

Deshalb ist die Plattform als durchgehende Kette aufgebaut: Was ein Modul ausgibt, ist der Eingang des nächsten. Die registrierte Leistung von PV und Wind, bis auf Gemeindeebene, ergibt ein wetterbasiertes Erzeugungsprofil. Erzeugung und modellierte Last ergeben zusammen die regionale Residuallast, also den lokalen Überschuss oder das lokale Defizit, und genau sie bestimmt den Wert der Flexibilität. Die Residuallast wiederum setzt die Flexibilitätsgrenzen: wie viel ein Speicher in einer Stunde laden oder einspeisen kann, ohne die Grenzen des lokalen Netzes zu überschreiten.

Wo die Leistung steht. Installierte PV- und Windleistung nach Regionen, bis auf Gemeindeebene. Im Bild 165.6 GW in Deutschland und der Zubau im Jahresvergleich.
Von der Leistung zur Erzeugung. Wetterbasiertes Wind- und Solarprofil für jede Region, Stunde für Stunde. Im Bild ein polnischer Powiat.

Die Last ist das mittlere Glied dieser Kette. Wo genau sitzt die Nachfrage? Energy Workbench zeigt sie bis auf Gemeindeebene. Grundlage sind die Bevölkerungs- und Bebauungsraster des JRC, daraus entsteht der Strombedarf in hoher räumlicher Auflösung, aufgeschlüsselt nach Haushalten, Gewerbe, Landwirtschaft sowie Industrie und Sonstigen. Die viertelstündliche Form geben die BDEW-Standardlastprofile, und das Ganze ist gegen die gemessene ENTSO-E-Netzlast und die Sektorbilanzen von Eurostat abgeglichen. Stellt man diesen Bedarf neben die lokale EE-Erzeugung, zeigt sich, wo ein Batteriespeicher (BESS) mehr verdient, lange bevor ein Netzanschlusspunkt feststeht.

Wie sich die Last verteilt. Sektorlast im Zeitverlauf (Haushalte, Gewerbe, Landwirtschaft, Industrie und Sonstige), darunter die BDEW-Tagesprofile, alles in viertelstündlicher Auflösung.

Auf dieser Residuallast bewertet das Modul Flex Boundaries den Speicher unter realen Restriktionen und mit tatsächlichen Day-Ahead-Preisen. Zur Wahl stehen netzneutrale Flexibilitätsgrenzen, eine statische, ganzjährige Hüllkurve sowie, für Anlagen hinter dem Zähler, eine auf den Objektbedarf begrenzte Entladung (BESS Upside). Jeder Lauf liefert IRR und Amortisationszeit. Damit steht der Preis einer Anschlussbeschränkung oder einer Eigenverbrauchsbeschränkung als Zahl auf dem Bildschirm.). Jeder Durchlauf liefert IRR und Amortisationszeit, sodass die Kosten eines Netzanschlusses oder einer Eigenverbrauchsrestriktion direkt als ablesbarer Wert auf dem Bildschirm erscheinen.

Die Netzrestriktion, sichtbar gemacht. Dynamischer Lade- und Entladespielraum im 15-Minuten-Raster gegenüber der statischen Jahresgrenze, im Perzentilband der Residuallast. Im Bild Augsburg.
Bewertung einer Anlage hinter dem Zähler. Täglicher und kumulierter Erlös eines Speichers im Eigenverbrauch, mit IRR und Amortisationszeit. Derselbe Optimierer, begrenzt auf den Objektbedarf.

Energy Workbench arbeitet als AaaS: Analytics as a Service. Die kostenlosen Funktionen dienen dem Vergleich und dem Benchmarking, etwa der IRR im Flex-Fall gegenüber dem statischen Fall oder den eigenen Projektannahmen gegenüber der regionalen Referenz. Ein personalisierter Zugang öffnet dieselbe Analytik für ein konkretes Projektportfolio und konkrete Fragestellungen.

Es ist dieselbe Engine, die hinter unserer Beratung steht, nur schneller und transparenter.

So erhalten Sie Zugang

Der Zugang zu den Vergleichsfunktionen ist kostenlos, die Daten für Deutschland und Polen liegen bereits vor. Die Plattform ist englischsprachig.Der Zugang ist kostenlos, und Daten für Polen und Deutschland sind ab sofort verfügbar.

1. Im Login-Bereich Request access wählen.
2. Geschäftliche E-Mail-Adresse angeben. Mehr fragen wir nicht ab.
3. Wir prüfen die Anfrage und schicken die Zugangsdaten per E-Mail.

Oder direkt an workbench@qmesa.eu schreiben.